Pogo-Pins (Federkontaktstifte) – kompakt, langlebig, zuverlässig
Pogo-Pins (Federkontaktstifte) sind federnde Kontaktstifte zur wiederholgenauen, zuverlässigen Kontaktierung in Testsystemen, Docking-Schnittstellen und Steckverbindungen. Von Standard-Federkontakten bis zu wasserdichten (IP) und magnetischen Lösungen unterstützen wir bei Auswahl, Engineering und Beschaffung – als Standard- oder kundenspezifische Ausführung.
Ihre Vorteile:
Reproduzierbare Kontaktierung durch definierte Federkraft und passende Kopfgeometrien
Hohe Lebensdauer: je nach Ausführung bis 1.000.000+ Kontaktzyklen bei stabilen elektrischen Eigenschaften
Kompakte Bauform für platzsparende, hochdichte Designs
Flexible Integration: SMT/SMD (Reflow) und THT, als Einzelpin oder Kontaktbaugruppe/Assembly
Spezialvarianten: z. B. Hochstrom- und RF-Pogo-Pins sowie IP-geschützte und magnetische Lösungen
Custom-Optionen: Länge, Hub/Federkraft, Kopfdesign sowie Beschichtung/Oberfläche und Materialpaarung
Pogo-Pins: Kontaktstifte für Tests, Docking und modulare Systeme
Ob Prüfadapter, Docking-Station oder Service-Schnittstelle: Pogo-Pins werden eingesetzt, wenn Kontakte häufig, kompakt und reproduzierbar hergestellt werden müssen – oft ohne klassische Steckverbinder-Geometrie mit voluminösen Buchsen-/Steckerpaaren. Für stabile elektrische Eigenschaften über viele Kontaktzyklen ist das Gesamtsystem entscheidend: Federkontaktstift, Gegenkontaktfläche und mechanische Führung.
Pogo-Pin-Konnektoren & Kontaktierungslösungen
Viele Anfragen drehen sich nicht um „den einen“ Pogo-Pin, sondern um eine komplette Kontaktierungslösung: mehrere Federkontaktstifte in Array/Leiste, definierte Gegenstücke und eine mechanische Führung, die Andocken und Toleranzen beherrscht. Solche Pogo-Pin-Konnektoren sind besonders sinnvoll, wenn Positionierung, Wiederholgenauigkeit und Servicefreundlichkeit im Vordergrund stehen – etwa bei Docking, Tests oder modularen Baugruppen.
Solche Kontaktierungslösungen werden typischerweise eingesetzt für:
- Prüf-, Programmier- & Service-Anwendungen
Temporäre Kontaktierung für Test-Fixtures, Flashen, Debugging, Kalibrierung und Diagnose von Leiterplatten, Baugruppen und Modulen - Docking-, Lade- & Energieübertragung
Wiederholbares Andocken sowie Batterie- und Ladekontaktierung für Energie- und Datenübertragung – auch in Steckverbindern und Kabelsystemen - Steckbare & modulare Verbindungen
Board-to-Board-Kontaktierung sowie definierte Kontaktpunkte für modulare, wechselbare Einheiten und kabelgebundene Steckverbindungen ohne klassische Steckverbinder - Platzkritische & mechanisch belastete Anwendungen
Zuverlässige Kontaktierung bei begrenztem Bauraum, hoher Zyklenzahl sowie zum Ausgleich von Toleranzen, Bewegung und Vibration - Umgebungsbelastete Anwendungen
Einsatz in feuchten, staubigen oder vibrationsreichen Umgebungen, z. B. mit IP-geschützten Pogo-Pin-Varianten
Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Varianten – inklusive Hochstrom-, RF- und SMT/SMD-Ausführungen sowie IP-geschützten und magnetischen Lösungen.
Pogo-Pins – Kurzüberblick für schnelle Auswahl
Kurzübersicht zu Mechanik, elektrischen Daten, Lebensdauer, Materialien, Produktkategorien und Support.
Mechanik / Bauform
- Bauform
- Standard, wasserdicht (IP67/68), magnetisch, RF-geeignet, Hochstrom-Varianten
- Montageart
- SMT/SMD, THT, Stecker, kundenspezifische Assemblies (je nach Einsatz)
- Raster / Pitch
- Abstand zwischen Kontakten (z. B. 0,8–2,54 mm oder kundenspezifisch)
- Hub (Stroke)
- Federweg / Kompressionsweg – beeinflusst Kontaktzuverlässigkeit
- Kopf-/Spitzenform
- Crown, Dome, Flat, Pointed oder kundenspezifisch je nach Zielkontakt (Flachfläche, Rundkontakt etc.)
Elektrische Daten
- Nennstrom / Strombelastbarkeit
- Angabe in A – Standard meist 0,5–15 A; High-Current-Pins >30 A möglich
- Kontaktwiderstand
- Typisch <30 mΩ (je nach Ausführung und Plattierung)
- Spannung
- Bis ~60 V abhängig von Isolation & Design
Lebensdauer & Umgebung
- Kontaktzyklen
- Lebensdauer in Zyklen (bis zu >1 Mio. je nach Typ möglich)
- Temperaturbereich
- z. B. −40 °C bis +85 °C oder mehr je nach Design
- Schutzart / IP
- Wasser-/Staubschutz – z. B. IP67/IP68-fähige Varianten
Material & Oberfläche
- Kontaktoberfläche
- Goldbeschichtung typ. 0,25–1,0 µm für geringe Oxidation & niedrigen Widerstand
- Gehäuse / Plunger
- Cu-Legierungen, Edelstahl (materialabhängig)
Spezielle Produktkategorien
- Standard Pogo Pins
- Universell einsetzbar
- Wasserdichte Pogo Pins
- Für Outdoor/feuchte Umgebungen bis IPX8
- Magnetische Pogo-Konnektoren
- Für automatische Ausrichtung & komfortable Steckverbindung
- Hochstrom-Pins
- Für hohe Leistungsübertragung, spez. Design
- Hochfrequenz-Pins
- Für HF-/Datenübertragung (z. B. 5 G+)
- Ultrakleine Pins
- Für kompakte Elektronik & Miniaturgeräte
- Screw Pins / Montage-Pins
- Kombinierte Befestigung + Kontaktfunktion
Design- & Beschaffungsunterstützung
- CAD-Daten & Footprints
- 2D/3D CAD, Footprint-Empfehlungen für Layouting
- Auswahlberatung
- Parameter-Abgleich, Varianten-vergleich, Risikohinweise
- Muster & Daten
- Muster, Datenblätter, 2D/3D-CAD verfügbar
- Beschaffung / Lieferkette
- Zuverlässige Lieferkette, Alternativen & Obsoleszenz-Checks
Standard Pogo-Pins
Standard Pogo-Pins (Federkontaktstifte) sind die Basis für viele Anwendungen – von der direkten Kontaktierung von Pads bis zur Integration in Kontaktleisten und Baugruppen. Für die Auswahl sind vor allem Einbauraum, Hub, Federkraft, Kopfgeometrie und Beschichtung relevant. Wenn es um Standardgrössen, schnelle Verfügbarkeit oder eine robuste Serienlösung geht, klären wir mit wenigen Parametern die passenden Varianten und mögliche Alternativen.
Auswahlparameter:
- Bauhöhe/Einbauraum und mechanische Toleranzen
- Hub (Stroke) und Federkraft passend zur Kontaktfläche
- Kopfgeometrie (z. B. Crown/Dome/Flat) für Pads oder Gegenstücke
- Beschichtung/Materialpaarung (Kontaktstabilität, Verschleiss, Korrosion)
- Einzelkontakt vs. Array/Assembly (Führung/Positionierung)
- Optional: Montageart (z. B. SMT/SMD löten vs. andere Befestigung)
Wasserdichte Pogo-Pins (IP67/IP68)
Für Anwendungen mit Feuchtigkeit, Spritzwasser oder Reinigungszyklen kommen IP-geschützte Pogo-Pins zum Einsatz. Entscheidend sind nicht nur Dichtung und Material, sondern auch die korrekte Integration in Gehäuse und Gegenkontakt – damit die Schutzart im realen Einsatz erreicht wird und die Kontaktierung langfristig stabil bleibt.
Magnetische Pogo-Pin-Konnektoren
Magnetische Pogo-Pin-Konnektoren erleichtern das Andocken, wenn schnelle Handhabung, definierte Positionierung oder eine robuste Docking-Schnittstelle wichtig sind. Relevante Faktoren sind Magnetführung, Kontaktgeometrie und mechanische Stabilität, damit der Kontakt auch über viele Zyklen reproduzierbar bleibt.
Hochstrom-Pogo-Pins
Hochstrom-Pogo-Pins (Hochstrom-Kontaktstifte) sind für Anwendungen ausgelegt, in denen Federkontaktstifte nicht nur Signale, sondern relevante Ströme sicher übertragen sollen – z. B. bei Docking-Interfaces, Energieübergabepunkten oder leistungsnahen Modulen. Entscheidend ist das Interface-Gesamtkonzept aus Kontaktfläche, Federkraft, Material/Beschichtung, Wärmeverhalten und mechanischer Führung.
Auswahlparameter:
- Stromprofil (Nennstrom, Peaks, Duty-Cycle)
- Kontaktfläche & Federkraft (Stabilität, Verschleiss)
- Materialpaarung/Beschichtung (Korrosion, Abrieb)
- Mechanische Führung (Querkräfte vermeiden, reproduzierbares Andocken)
Hochfrequenz-Pogo-Pins (RF)
RF-Pogo-Pins werden eingesetzt, wenn neben mechanischer Kontaktierung definierte Eigenschaften für die Signalübertragung erforderlich sind. Geometrie, Integration (Pin/Gegenkontakt/Umgebung), Kontaktstabilität und eine reproduzierbare mechanische Führung bestimmen massgeblich die Performance. Für RF-Anwendungen betrachten wir daher immer die komplette Schnittstelle – nicht nur den einzelnen Federkontakt.
SMD-Pogo-Pins (für SMT-Bestückung)
SMD-Pogo-Pins sind für SMT-Bestückung und Reflow-Löten ausgelegt und eignen sich besonders für kompakte PCB-Interfaces. Sie sind sinnvoll, wenn Serientauglichkeit, reproduzierbare Montage und geringer Bauraum im Vordergrund stehen – etwa bei Docking-Kontaktierung auf Leiterplattenebene oder bei testnahen Schnittstellen.
Layout- und Prozesshinweise (SMT/SMD):
- Footprint/Pad-Layout (Coplanarity, Lötmenge)
- Mechanisches Konzept (Führung/Abstützung gegen Querkräfte)
- Prozessrahmen (Reflow, Reinigung, mechanische Belastung)
- Kopfgeometrie/Beschichtung passend zur Gegenfläche
Individuelle Pogo-Pin-Lösungen
Wenn Standardgrössen nicht passen, lassen sich Pogo-Pins und Kontaktbaugruppen kundenspezifisch auslegen – z. B. bei besonderen Bauhöhen, speziellen Kopfgeometrien, IP-Anforderungen oder definierten elektrischen Zielen (Strom/Signal). Wir begleiten Spezifikation, Variantenvergleich, Bemusterung und Beschaffung – mit Fokus auf eine robuste Serienlösung.
Unsere Stärken
- Technologieführer bei Pogo-Lösungen: Wir verfügen über umfassendes Know-how in der Konstruktion von Pogo-Pins und modularem Steckdesign, inklusive automatisierter Fertigungsprozesse.
- Langlebige Qualität & hohe Zyklenfestigkeit: Unsere Pogo-Pins bieten Lebensdauern von bis zu 1 Million Zyklen, bei gleichbleibend niedrigen Kontaktwiderständen.
- Flexible Designs für jede Anwendung: Von Miniaturbauformen <1 mm bis hin zu leistungsfähigen Strom- & Signalübertragern – wir liefern exakt passende Federkontakte für jede Einbausituation.
- Hohe Fertigungstiefe & Qualitätssicherung: Alle Produkte durchlaufen 100 % elektrische & mechanische Prüfungen und sind auf Langzeitstabilität und Umweltbeständigkeit ausgelegt.
Anwendungsbereiche
- Testsysteme & Prüfadapter: Für ICT, FCT, Wafer-Level-Tests und Leiterplatten-Kontaktierung – präzise, wiederholgenaue Kontaktierung ohne Löten am Prüfling.
- Tragbare & mobile Geräte: Verbindungslösungen für Wearables, Smartwatches, Headsets oder mobile Scanner – je nach Ausführung auch mit magnetischer Führung und IP-Schutz.
- Automotive & E-Mobilität: Ladekontakte, Bordelektronik und Steuergeräte-Tests – robust, vibrationsfest und auf reproduzierbares Andocken ausgelegt.
- Medizintechnik: Kontaktierung in Diagnosesystemen, Patientenschnittstellen und medizinischen Docking-Lösungen – für häufige Steckzyklen und definierte Kontaktierung.
- Industrie & Automation: Kontaktierung beweglicher Teile, modularer Systeme oder robuster Sensor-/Aktorverbindungen – zuverlässig auch unter Last und in rauen Umgebungen (ausführungsabhängig).
Fazit:
Pogo-Pins (Federkontaktstifte) sind eine robuste Lösung für kompakte, wiederholgenaue Kontaktierung – von Standardvarianten bis zu Hochstrom-, RF- und SMT/SMD-Ausführungen sowie IP-geschützten und magnetischen Interfaces. Für stabile elektrische Eigenschaften über viele Kontaktzyklen ist die abgestimmte Schnittstelle aus Pin, Gegenkontakt und mechanischer Führung entscheidend. Wir unterstützen dabei von der Auswahl bis zur zuverlässigen Beschaffung.
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Wenn Sie uns kurz die Eckdaten nennen, schlagen wir passende Varianten vor und prüfen Verfügbarkeit sowie Alternativen.
Einsatz: Test, Docking, modulare Schnittstelle, Energie, RF
Montage: SMT/SMD (löten), THT, Stecker, Assembly
Mechanik: Bauhöhe, Hub, Federkraft, Pinzahl/Raster (falls bekannt)
Umgebung: IP-Anforderung, Verschmutzung/Reinigung, Temperatur
Zielgrössen: Strom/Signal, gewünschte Zyklen/Lebensdauer
Häufig gestellte Fragen
Wofür werden Pogo-Pins typischerweise eingesetzt (Tests, Docking, modulare Systeme)?
Typische Einsatzfelder sind Testsysteme/Prüfadapter (z. B. ICT/FCT, Leiterplatten-Kontaktierung), Docking (wiederholbares Andocken zum Laden/Verbinden) und modulare Systeme mit definierten Kontaktpunkten für wechselbare Einheiten. Je nach Anwendung kommen auch magnetische Führung, IP-Schutz oder Hochstrom-/RF-Varianten zum Einsatz.
Welche Parameter sind für die Auswahl entscheidend?
Typische Auswahlkriterien sind Strom/Spannung, Kontaktwiderstand, Hub (Stroke), Federkraft, Raster/Pitch, Kopfgeometrie, Beschichtung, Lebensdauer (Kontaktzyklen), Umgebungsbedingungen (z. B. Temperatur, Verschmutzung, IP) sowie die Montageart (SMT/SMD oder THT) und die Beschaffenheit der Gegenkontaktfläche.
Gibt es verschiedene Bauformen von Pogo-Pins?
Ja. Übliche Varianten sind Standard-Pogo-Pins, Hochstrom-Pogo-Pins, wasserdichte Ausführungen (z. B. IP67/IP68), magnetische Pogo-Pin-Konnektoren sowie HF/RF-taugliche Lösungen. Zusätzlich unterscheiden sie sich in Kopfgeometrien (z. B. Crown/Dome/Flat) und Montagearten wie SMT/SMD (Reflow) oder THT – als Einzelpin oder als Kontaktbaugruppe/Assembly.
Sind auch kundenspezifische Pogo-Pin-Lösungen möglich?
Ja. Typische Custom-Parameter sind Länge, Hub, Federkraft, Kopfdesign, Raster/Pitch, Beschichtung, Isolations-/Dichtkonzept sowie die Integration als Konnektor/Assembly. In der Praxis beginnt es mit einem kurzen Abgleich der Anforderungen (Strom, Umgebung, Lebensdauer, Gegenkontakt, Montageprozess), gefolgt von Muster/Validierung und finaler Spezifikation.
Können Pogo-Pins gelötet werden (SMT/SMT/SMD oder THT)?
Ja. Es gibt SMT/SMD-Varianten für Reflow-Prozesse sowie THT-Ausführungen, die klassisch durchkontaktiert werden. Wichtig zur Abgrenzung: Häufig wird nicht der Prüfling gelötet, sondern die Pogo-Pins sind Bestandteil der Test-/Docking-Hardware und kontaktieren die Gegenfläche ohne feste Lötverbindung am Gegenstück (z. B. Pads auf Leiterplatten).
Wie wird der Kontaktwiderstand sichergestellt?
Ein dauerhaft niedriger Kontaktwiderstand wird vor allem durch die abgestimmte Kombination aus Beschichtung/Oberfläche (häufig Gold), Kontaktkraft, passender Kopfgeometrie und einer geeigneten Gegenkontaktfläche erreicht. Wichtig sind ausserdem eine definierte Kompression (Hub/Stroke) und ein mechanisches Design, das Querkräfte und Mikrobewegungen minimiert. Konkrete Werte sind ausführungsabhängig und sollten anhand Datenblatt und Anforderung abgeglichen werden.
Was ist bei Hochstrom-Pogo-Pins (High-current) zu beachten?
Für Hochstromanwendungen sind Kontaktfläche/Kopfgeometrie, Kontaktkraft, Wärmehaushalt, geeignete Material- und Beschichtungskombinationen sowie die Gegenkontaktfläche entscheidend. Ebenso wichtig sind eine stabile mechanische Führung und ausreichende Reserven gegen Erwärmung und Spannungsabfall. Konkrete Stromwerte sind ausführungsabhängig und sollten über Datenblatt und Anwendung getestet/validiert werden.
Gibt es wasserdichte Pogo-Pins (IP67/IP68)?
Ja, es gibt Ausführungen mit IP-Schutz, z. B. für Umgebungen mit Feuchtigkeit, Spritzwasser oder Reinigungsprozessen. Die erreichbare Schutzart hängt vom Dichtkonzept, der Integration (Konnektor/Assembly), dem Gegenstück und der realen Anwendung (z. B. Zyklen, Medien, Temperatur) ab.
Welche Vorteile bieten Pogo-Pins gegenüber herkömmlichen Steckverbindern?
Pogo-Pins (Federkontaktstifte) ermöglichen kompakte, wiederholgenaue Kontaktierung bei häufigem Andocken oder Prüfen. Mit geeigneter mechanischer Führung sind sie toleranter gegenüber kleinen Versatz-/Winkelabweichungen als klassische Buchsen-/Steckerpaare. Ausserdem eignen sie sich für hohe Steckzyklen und unterstützen modulare Konzepte, bei denen Einheiten regelmässig gewechselt oder gedockt werden.
Sind Pogo-Pins für Vibration oder mobile Einsätze geeignet?
Grundsätzlich ja – wenn die Schnittstelle mechanisch korrekt ausgelegt ist. Entscheidend sind Führung/Abstützung, passende Kontaktkraft, geeignete Materialpaarung/Beschichtung sowie ein Design, das Mikrobewegungen (Fretting) und Querkräfte reduziert. Für anspruchsvolle Umgebungen werden je nach Bedarf redundante Kontakte, geeignete Kopfgeometrien und eine definierte Andockmechanik eingesetzt.
Können Pogo-Pins automatisiert bestückt werden?
Ja, je nach Ausführung. SMT/SMD-Pogo-Pins sind typischerweise für SMT-Prozesse (inkl. Reflow) ausgelegt; dabei sind Footprint, Coplanarity und Lötpastendosierung besonders wichtig. THT-Varianten können je nach Aufbau ebenfalls automatisiert verarbeitet werden. Welche Variante passt, hängt von mechanischen Lasten, Platz, Prozess und Stückzahlen ab.
Sind Pogo-Pins für HF/RF geeignet?
Ja, für bestimmte Anwendungen gibt es RF-/HF-optimierte Kontaktlösungen. Dabei sind definierte Impedanzführung, mechanische Stabilität, geeignete Geometrie und die Art der Anbindung entscheidend. Ob eine RF-Lösung sinnvoll ist, hängt stark von Frequenzbereich, Layout und Systemanforderungen ab.
Fünf gute Gründe für Pogo-Pins von etronics.
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